Schon früh im Jahr luden Klaus und Renate zu einem Besuch des Schliemann-Museums in Ankershagen ein.
An einem Samstag ging es mit elf Teilnehmern am Schulplatz um 9 Uhr los (leider konnte Renate nicht teilnehmen). Verteilt auf mehrere Autos trafen führen wir nach Ankershagen und trafen und kurz nach 10 Uhr vor dem Museum. Das Museum ist in seinem damaligen Wohnhaus untergebracht und hat neben der festen Schliemann-Ausstellung auch genügend Raum für sich ändernde Ausstellungen.
In der früheren Scheune und Stallung gibt es eine Möglichkeit zu sitzen, zu essen und und zu trinken. Auch finden in diesem Gebäude regelmäßig Veranstaltungen, Vorträge, Lesungen, Workshops etc. statt. Hier kann das Programm eingesehen werden. Sehr schön sind auch die Programme für Kinder! Und das alles nur eine knappe Stunde von Menz entfernt.
Die relative neue Ausstellung (von 2019) beschrieb ausführlich das Leben von Heinrich Schliemann ab seiner Kindheit in Ankershagen (ab 1823) bis zu seinen Tod 1890 in Neapel.

Auch die Ausgrabungen in Italien, Griechenland und in der heutigen Türkei sind Gegenstand der ständigen Schliemann-Ausstellung, inkl. von Originalfunden aus Troja oder Replikationen des Schatzes des Priamos.
Alle Teilnehmer haben viel über das Leben Heinrich Schliemann gelernt: keine einfache Kindheit, keine höhere Schulausbildung, Autodidakt, erfolgreicher Kaufmann, Sprachgenie, durchsetzungsstark, eigenwillig, Weltbürger, polyglott und teilweise auch Macho.
Nach der Ausstellung trafen wir uns zu einem Imbiss in der umgebauten und sanierten Scheune, wo unsere Eindrücke – noch ganz frisch – Anlass zu anregenden Gesprächen gaben.
Danke an Klaus und Renate für die Organisation!
