Das war das Brotfest in Neuroofen

 

Zum Brotfest in Neuroofen hatte am vergangenen Samstag der Dorfverein Menz eingeladen. Das Brotfest fand zum ersten Mal statt und sollte zum einen altes Handwerk erlebbar machen und zum anderen die Zusammenhänge vom Korn über das Kornmalen bis hin zum Teigansetzen und Backen vermitteln. Das Brot stellt ein zentrales Kulturgut dar und ist ein unerschöpfliches Thema.

Unterstützt wurde das Brotfest von vielen Vereinsmitgliedern. Die AG Dorfpflege hatte gemeinsam mit weiteren Menzern den Platz um den Backofen, die Wiese und die Hütte vorbereitet, die AG Dorfgeschichte hatte die Geschichte der Lehmbacköfen in der Region und in Menz sowie des Backens an sich dargestellt.

Alles hat sehr gut geklappt und knapp 60 Teilnehmer, darunter viele Dorfvereinsmitglieder sowie Besucher aus Menz, Neuroofen, Neuglobsow, Zehdenick, Fürstenberg, Rheinsberg und eine ganze Reihe von Touristen bekamen viel Interessantes zu sehen und konnten ihr mitgebrachtes Brot ausbacken. So wurden ein Flammkuchen, 22 Brote (zwei Backgänge) und ein Blechzuckerkuchen gebacken.

Ermöglicht wurde das Brotfest durch die Unterstützung der Forst und der Waldschule Eichkater in Neuroofen, die den Backofen und das Gelände zur Verfügung gestellt hatten.

Das Wetter hat uns nicht im Stich gelassen, wobei 30°C dann wohl eher Badewetter als Backwetter sind. Aber vielleicht machen wir – inzwischen geübt – ja im Herbst den nächsten Anlauf …